Die „beste“ private Krankenversicherung gibt es nicht.

Es gibt nur die, die dir später nicht um die Ohren fliegt. Und genau da machen die meisten den Fehler. 450 € Beitrag. Und in Wahrheit ein teurer Denkfehler. So wählen viele ihre private Krankenversicherung. Eine Zahl. Ein gutes Gefühl. Eine Entscheidung. Und genau hier beginnt das Problem. Billig am Anfang heißt oft: brutal teuer später. Der größte Denkfehler: „Hauptsache günstig.“ Ich sehe Tarife, die niedrig starten und dann Jahr für Jahr nachlegen: +8 %. +10 %. +12 %. Das fühlt sich an wie Ratenzahlung für eine Entscheidung von gestern. Stabilität schlägt Preis. Immer. Ein Tarif mit 550 €, der ruhig bleibt, ist günstiger als ein 450-€-Tarif, der eskaliert. Was auf dem Papier überzeugt, wird im Ernstfall eng. Erst Hausarzt, dann Facharzt → Zeitverlust, wenn es eigentlich schnell gehen muss Hilfsmittel gedeckelt → 5.000 € klingen viel, bis Hörgerät, Prothese oder Spezialbett bezahlt sind Therapie begrenzt → Erstattung endet, der Bedarf nicht Arzt teurer als Tarif → die Differenz zahlst du selbst Zahnkosten zu früh → Rechnung sofort, Erstattung später → eigene Kosten Und jetzt der Teil, den viele komplett ausblenden: Du bist länger krank. Nicht ein paar Tage. Sondern richtig. Ab Woche 7 ist der Arbeitgeber raus. Und mit ihm das Gehalt. Kein Krankentagegeld heißt: 0 € Einkommen. Miete. Kredite. Alltag. Laufen trotzdem weiter. Faustregel: rund 80 % vom Brutto absichern. Nicht nach Gefühl. Nach Realität. Die Entscheidung triffst du heute. Die Rechnung kommt später. Und dann ist Wechseln meist keine Option mehr. Billig kauft zweimal. Stabil nur einmal. Welche Zahl war für dich entscheidend ? -der Einstieg? oder das, was bleibt?