Die meisten Anträge auf private Krankenversicherung werden komplett falsch gestellt.
Viele merken das erst, wenn es bereits zu spät ist.
Letzte Woche saß ich mit einem Unternehmer zusammen, der im Tiefbau tätig ist.
Nach unserem Gespräch habe ich eine anonyme Risikovoranfrage bei 13 Versicherungsgesellschaften gestellt ,für die private Krankenversicherung sowie für die Berufsunfähigkeitsversicherung.
Vor zwei Jahren hatte mein Kunde einen Bandscheibenvorfall, außerdem hat er seit fünf Jahren Bluthochdruck.
Das Ergebnis zeigt ein Problem, über das kaum jemand spricht.
-3 Versicherer versichern ihn ohne Einschränkung.
- 4 Versicherer nur mit Risikozuschlägen zwischen 50 und 100 € monatlich.
-6 Versicherer bieten keinen Schutz an.
Obwohl der Kunde derselbe ist und die Gesundheitsangaben identisch sind, bewerten die Versicherer das Risiko völlig unterschiedlich.
Das zeigt, wie riskant ein falsch platzierter Antrag sein kann.
Wer einmal eine Ablehnung bekommt, trägt sie dauerhaft in seiner Versicherungsakte und muss sie bei jeder zukünftigen Antragstellung wieder angeben.
Genau deshalb prüfen wir zuerst anonym bei vielen Versicherern, wie sie ein Risiko bewerten. Erst wenn eine Annahme ohne Einschränkungen sicher ist, stellen wir den Antrag.
Wie hast du es lieber?