„Ich habe die Gesundheitsfragen damals einfach schnell ausgefüllt.“
Ein Satz, der das Kartenhaus zum wackeln bringt.
Diesen Satz hat mir letzte Woche eine Frau am Telefon gesagt, die seit anderthalb Jahren in der privaten Krankenversicherung war, bis sie wieder beim Arzt saß und sich plötzlich alles verändert hat.
Dann der Blick in die Unterlagen und plötzlich steht da eine Diagnose, die im Antrag nie auftaucht.
Depressive Episode.
Nicht, weil sie wirklich depressiv war, sondern weil sie damals eine Prüfung schwänzen wollte, ein Attest brauchte und der Arzt genau das eingetragen hat.
Ein einziger Eintrag aus einem kurzen Moment wird Jahre später zum Problem, was für den Versicherer ein klarer Fall ist: Angaben im Antrag waren falsch, der Vertrag wurde ab Beginn beendet, ohne Diskussion.
Jetzt wird’s kritisch.
Gesundheitsfragen sind kein Formular zum Durchklicken, sondern die Basis deines Schutzes – und wenn die nicht sauber ist, greift im Ernstfall auch der beste Tarif nicht.
Am Ende haben wir eine gute Lösung gefunden, aber unnötig kompliziert.
Das lässt sich aber vermeiden, deshalb meine Frage:
Hast du deine Gesundheitsfragen sauber beantwortet oder einfach weitergeklickt?